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4.9.2010 : 21:45 : +0200

Die Bandchronik

... Alles begann im Herbst 2001. Maria, Dirk und Tobias fuhren wieder einmal in ein  Probenlager, in dem sie mit dem Orchester der Musikschule Fröhlich probten. Die Titel fürs das Jahreskonzert wurden da einstudiert. Am Abend nach den Proben haben wir uns einfach mal zusammengesetzt und drauf los gespielt. Wir munkelten ja alle drei schon lange mit dem Gedanken eine Band zu gründen. Das war wahrscheinlich der ausschlaggebende Moment.

Die Anfänge

Ab hier arbeiteten wir daran, den Traum war werden zu lassenlassen. Dirk begann schon bald darauf Gitarrenunterricht in Radeburg zu nehmen. Er lernte wie immer sehr schnell, sodass wir schon bald unsere erste Probe zu dritt durchführen konnten.

Viele Erfahrungen sammelten wir bei den Auftritten mit dem Orchester. Besonders bei den Jahreskonzerten im Zentralgasthof Weinböhla war Marias und Dirks Gesangstalent gefordert. Tobias wechselte sich mit dem Schlagzeug spielen zu dieser Zeit noch mit Heiko Küttner ab. Tobias war eher für die peppigeren und härteren Sachen geeignet, da er laut manchen Leuten noch kein Gefühl fürs Schlagzeug spielen hatte.

Auch die Auftritte im Kulturpalast Dresden sollte man nicht in Vergessenheit geraten lassen. Hier stand Dirk wie ein echter Superstar mit Ausdruck auf der Bühne und drellerte das Lied "Hey Baby".

Endlich zu Viert!

An unserer Dreier-Combo änderte sich zunächst nicht viel. Maria machte zwar Aushänge, dass wir einen Keyboarder und einen Bassisten suchen, aber es meldete sich niemand ernst zu Nehmendes. Erst in Sacka zum Dorffest im Juni 2002 zu Andreas Noack aus Stölpchen. Er spielte nahezu perfekt Keyboard und somit waren wir seitdem zu viert.

Ein Bass darf natürlich auch nicht fehlen...

Im Herbst 2002 kamen Dirk und Tobias in die 11. Klasse. Hier kam man schnell mit anderen Schülern des Jahrganges ins Gespräch. Somit lernte Tobias auch Carsten aus Radebeul kennen. Er erzählte ihm mal auf dem Weg in die Turnhalle, dass er Bass spielt und er fragte ihn sofort, ob er nicht Lust hätte in einer Band mit zu spielen. Ohne lange zu überlegen sagte er ja. Tobias schrieb ihm auch gleich einige Lieder auf und schon bald trafen wir uns zur ersten Probe in voller Besetzung. Wir machten auch schnell Fortschritte. Carsten, der noch nicht lange Bass spielte, fand schnell Anschluss an das "Musische Miteinander". Es dauerte nicht lange und wir hatten einige Songs drauf, sodass wir einen ersten Auftritt wagen konnten.

Der aller erste Gig

Jedoch bevor wir vor Publikum treten konnten, mussten wir noch mal sicherheitshalber vor Leuten spielen die uns kennen. So fand im Frühjahr 2003 eine Generalprobe im Proberaum statt. Dann war es so weit! Unseren aller ersten Gig hatten wir in Wahnsdorf zu einer Konfirmation. Es war schon ein kleines Erfolgserlebnis und eine Bestätigung für unseres Monate lange Üben.

Namensfindung

Kurz bevor es los ging hatte Tobias noch schnell die Anderen gefragt, wie wir uns denn nun eigentlich nennen wollen. Er wollte uns ja mit einem Bandnamen vorstellen und nicht als No-Name Band vor die Leute treten. Zu der Idee "Cocktail" kam schnell noch ein "Live" dazu und der Name war geboren: "Live Cocktail".

Höhepunkte der ersten Jahre

In der Zeit darauf folgten einige weitere Auftritte. Wir spielten beispielsweise in Sacka zum Dorffest, auf dem "Hirsch" in Radeburg. Hier wurden wir immer wieder vom Gastgeber mit den Worten: "Volle Lotte!!!" angefeuert. Das brachte uns an diesem Abend auf Hochtouren.

Werbung braucht doch jeder

Zwischen Weihnachten und Neujahr 2004 entstand dann unser Bandlogo. Gemeinsam mit David R. haben wir uns bei W&K an den Computer gesetzt und am richtigen Aussehen gebastelt. Den letzten Schliff gab dann Klaus Kroemke. Er hatte die Idee das Cocktailglas seitenverkehrt abzubilden und die roten Pfeile einzufügen. Als erstes ließen wir Hemden und T-Shirts drucken. Danach haben wir unsere Autos mit dem Logo beklebt.

Im Frühjahr 2004 feierte Herr Vetters von der Druckerei Vetters seinen 50. Geburtstag ebenfalls auf dem Hirsch von Radeburg. Wir sollten zum "Frühschoppen" spielen, zu dem alle Mitarbeiter eingeladen waren. Als Lohn hat er uns Visitenkarten und Reklame-Poster gedruckt, mit denen wir von nun an richtig Werbung für uns machen konnten.

Als Gräfin Cosel auftauchte war das Eis gebrochen...

In diese Zeit fällt auch der Auftritt bei T. und S. Junker. Dieser gehört zu denjenigen, die man nie vergessen wird. Herr Sachse, der Vater von Dirk fuhr uns Nachmittags die Technik im Viehhänger mit den geliebten Deutz zu Junker. Unser Platz war in einer Ecke des kleinen gemütlichen Festzeltes. Viele unbekannte Gäste waren da. Aber spätestens als Gräfin Cosel aufkreuzte war das Eis zwischen den Unbekannten und den einheimischen gebrochen und wir hatten somit leichtes Spiel. Unser Glück war dazu noch, dass es am Abend anfing zu regnen. Und somit waren alle gezwungen sich ins Zelt zu zwängen. Da ging die Post ab! Einfach spektakulär.

Abi in der Tasche und ab in die Schweiz

Bei diesem ganzen Trubel durfte natürlich auch nicht die Schule außer Acht gelassen werden. Gerade da wir unser Abi zu dieser Zeit schrieben. Im Sommer 2004 fuhren Tobias und Dirk erst einmal mit dem Fahrrad in die Schweiz.

Außerhalb der Heimat ist auch ganz schön was los

Ach übrigens, zu dem Thema in die Ferne schweifen, sollten wir auch nicht unsere Auftritte außerhalb Dresdnerisches-Radeburgisches Territorium vergessen. Da ging es zum einen in den Spreewald an den Schwülochsee. Dort feierte Herr Ziller aus Radeburg seinen 50. Geburtstag. Unser zweiter Auftritt etwas außerhalb unseres Gebietes brachte uns in die Oberlausitz in die Nähe von Bautzen. Hier spielten wir zum ersten Mal auf einer Hochzeit. Dabei haben wir kurz vorher schon mit dem Gedanken gespielt, dass wir gar nicht erscheinen können. Die Veranstaltung lag ziemlich abgelegen auf einer Anhöhe. Deshalb kurvten wir mindesten eine Stunde um Bautzen herum ehe wir unser Ziel erreichten. Aber als wir dann aufgebaut hatten und los spielten war alles wieder vergessen und wir zeigten was wir drauf haben. Die Leute waren ganz gut drauf. Und als wir so gegen 2 Uhr unser Lieder- Repoitoire aufgebraucht hatten, waren die Gäste in richtiger Partylaune. Der Vater der Braut ging sogar noch mit dem Hut herum und sammelte Geld für uns in der Hoffnung, dass wir noch weiter spielten. Na, da blieb uns ja nichts anderes übrig als weiter zu spielen.

Jugendclub "Keller" Radeburg

Auch die "Keller-Auftritte" im Club am Sportplatz von Radeburg waren immer sehr erlebnisreich. Wir spielten zum Geburtstag von Gurke, Jan H., Martin L. u.a.

Vorerst letzter Auftritt

Im August 2005 hatten wir dann unseren vorerst letzten Auftritt. Wir durften zur Neueröffnung der Moritzburger Schlossallee spielen. Das war für alle noch mal ein schöner Abschluss bevor dann jeder seinen neuen Lebensabschnitt begann. Carsten ging nach Jena um dort Medizintechnik zu studieren und Andreas zog nach Dresden, wo er sich an der HTW mit der Elektronik beschäftigt und somit die Entscheidung traf, die Band zu verlassen. Maria wurde nach der Lehre bei dem Logistik-Unternehmen Nagel übernommen. Dirk hatte sein BA Studium in Bautzen als Wirtschaftsingenieur aufgenommen und Tobias verschlug es nach Mittweida um dort die Eigenschaften des Stahls zu erforschen.

Neuestes Mitglied Matze

Zu dieser Zeit dachte noch niemand daran wie es mal mit der Band weiter gehen sollte. Es war ja auch da erst mal Anderes wichtig. Dirk suchte aber zu dieser Zeit eifrig im Internet nach neuen Leuten aber leider außer einem Keyboarder aus Dresden, erfolglos. Erst Anfang 2006 starteten wir unsere Suche erneut. Nach Aushängen unserer Plakate an x-beliebigen Musikschulen, -läden und in irgendwelchen Supermärkten haben wir bemerkt, dass das alles irgendwie nichts bringt. Doch dann haben wir gesagt, dass wir doch mal Mathias aus Moritzburg fragen könnten. Er spielt Keyboard im Orchester. Und er war sofort mit dabei.

Es geht weiter...

Somit proben wir nun wieder seit Anfang 2006. Wir hatten auch schon wieder erfolgreiche Auftritte wie zum Vogelscheuchenfest, zum Feuerwehrfest und zur Silberhochzeit von Tobias´Eltern im September 2006. Vielleicht kann die kleine Chronik über unsere Band noch weitergeführt werden. Doch damit das eintritt, müssen wir dran bleiben.

Danke an alle, die an uns glauben und unterstützen!!!